Der erste Tag bei Olympia! (2.8.)

So, der erste Tag ist rum und es gab schon einige Highlights. Als ich in der tube auf dem Weg zur ersten Wettkampfstätte war, traf ich Alexander von der Groeben, jedem Box-Fan als Kommentator für das ZDF und SAT1 bekannt …;-)?! Sportlich begonnen haben meine olympischen Spiele mit dem Tischtennishalbfinale der Männer. Nicht überraschend war die deutsche Beteiligung, doch hatten die meisten wohl eher Timo Boll erwartet, der jedoch schon im Achtelfinale gescheitert war. So bescherte mir Dima Ovtcharov ein Tischtennis-Halbfinale, in dem ich meine Deutschland-Fahne zum ersten Mal auspacken konnte. Leider war Jike, sein chinesischer Gegner, aber konstanter und so ging die Partie mit 4:1 an die Tischtennisnation Nummer 1. Kleine Randnotiz: Ein gewisser Wladimir Putin saß eine Halle weiter (das Excel-Center besteht aus 4 Hallen, in denen Tischtennis, Judo, Boxen, Gewichtheben, Taekwando, Ringen und Fechten ausgetragen wird) und schaute sich die Judo-Wettkämpfe des Tages an.
Danach ging es geschwind an die Wimbledon Church Road, denn dort wartete schon ein straffes Tagesprogramm auf mich. Ohne lang über jedes einzelne Match zu viele Worte verlieren zu wollen, ich habe auf dem Centre Court 4 Top-Ten Spieler der Herren (Federer, Djokovic, Tsonga und Isner) gesehen und 3 Top-Ten Spieler der Damen (Azarenka, Sharapova und Kerber). Das ich Federer in – Boris wird mir den Ausdruck verzeihen – seinem Wohnzimmer zum ersten Mal habe spielen sehen, war und ist eins meiner größten Highlights, bei welchem ich live dabei war. Für ein Stündchen gesellten sich auch William und Kate zu dem Tennis-Nachmittag dazu. Pünktlich zur tea-time waren sie aber auch schon wieder weg. Getroffen habe ich noch Patrick Kühnen, Anna-Lena Grönefeld und Barbara Rittner. Sabine Lisicki habe ich nach dem Mixed abgefangen und ihren Sieg damit belohnt, dass sie sich auf meiner Eintrittskarte mit ihrer Unterschrift verewigen durfte…
Die Abendsession führte mich zur horse guards parade, wo das Beachvolleyball-Turnier stattfindet. 3 Spiele habe ich dort gesehen, die Stimmung war hier die Beste, wobei erwähnt sein soll, dass auch einiges dafür getan wurde. So wurden nach jedem Ballwechsel die aktuellen Hits eingespielt, der Stadionsprecher war mehr Einpeitscher als Informationsgeber, die leicht bekleideten Damen AUF dem Spielfeld wurden durch noch leichter bekleidete Cheerleader getoppt (3 Quotenmänner, ich schreibe mal dunkelhäutig, waren für die englischen Muttis auch dabei…), und der Bierkonsum passte sich der Stimmung vor Ort an. Um halb 12 machte ich mich auf den Heimweg.

Morgen gehts weiter ab 10 Uhr mit Schwimmen (vielleicht schwimm ich auch selber ne Bahn, auffallen würde es ja nicht, wenn ich dies unter deutscher Flagge tun würde…) und danach gehts für den Rest des Tages nach Excel (Judo, Fechten und Boxen). Tagsüber gibts wieder Bilder, abends den Bericht,

es grüßt der „ich habe Roger live in Wimbledon gesehen“ Tjark

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