WM 2018: 4 Tage Moskau inkl. Deutschland – Mexiko

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Die WM in Russland rückte immer näher und ich fand mich immer mehr damit ab, auch den dritten globalen Vergleich der besten Nationalmannschaften hintereinander nur vor dem Fernsehgerät zu verfolgen. Mein letztes deutsches WM-Spiel sollte also vor 12 Jahren das Ausscheiden bei der Heim-WM im Halbfinale gewesen sein. Wahnsinn, weiterlesen

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VIP beim Porsche Tennis Grandprix in Stuttgart – ein Spagat zwischen sportlichen Höchstleistungen auf und neben dem Parkett!

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Ende März rief tennisnet.com in Kooperation mit dem Schweizer Uhrenhersteller Rado ein Gewinnspiel aus. Zu gewinnen gab es einen VIP-Tag beim Porsche Tennis Grandprix als Ehrengast von Rado. „Bedingung“ war über den Tag zu bloggen, also für mich eher ein zweiter Gewinn als lästige Pflicht. Anreise und Hotelübernachtung und eine Rundumversorgung waren inklusive.

— Anreise nach Stuttgart —

So ging es also am Montagmorgen per ICE von Maintal via Frankfurt nach Stuttgart, wo mich am Gleis auch schon der Shuttle-Fahrer erwartete. Die anderen drei Gewinner aus Frankfurt, Dortmund und Wuppertal waren auch pünktlich da und so lernten wir uns auf der Fahrt zum Hotel kennen. Beeindruckend war und ist für mich, wie Rado es geschafft hat, unter über 60 Bewerbungen genau die vier bekloppten Sportverrückten auszuwählen, die sich auf Anhieb prächtig verstanden. So fachsimpelten wir über alle möglichen Themen des Tenniszirkuses, über die Chancen und Hürden ein Profi zu werden und über die eigene Leistungsfähigkeit die gelbe Filzkugel über das Netz zu dreschen.

— Rising Star Marta Kostyuk —

An der Porsche Arena angekommen wurden wir vom Rado Deutschland Chef und einem Glas Champagner standesgemäß begrüßt und erhielten auch einen kleinen Einblick in die Kunst der Uhrenherstellung. Aber dann ging es auch schon direkt zum ersten Spiel des Tages. Wir waren ja da um Tennis zu schauen. Ein erstes Highlight war für mich die junge aufstrebende Ukrainerin Marta Kostyuk spielen zu sehen. Mit ihren zaghaften 15 Jahren besiegte sie trotz Satzverlust ziemlich souverän ihre Kontrahentin Alizé Cornet, immerhin Nummer 37 der Welt und ausgewiesene Sandplatzspezialistin. Denn sechs ihrer acht Turniersiege holte sie auf ihrem Lieblingsbelag. Von der Osteuropäerin wird man also mit Sicherheit in naher Zukunft noch mehr lesen und sehen.

— Black Angus und Sushi mit Mark Webber… —

Nach dem Spiel ließ ich es mir im VIP-Bereich bei kulinarischen Köstlichkeiten gut gehen. Rostbraten vom Black Angusrind, eine rote Salzwassergarnele auf Mango-Chili-Salat, rosa gebratenes Kalbstafelspitz an Barolosauce und diverse Sushi-Spezialitäten erquickten meinen Gaumen. Beim Schlendern über die Anlage traf man immer wieder ein paar Spielerinnen, mit denen man auch mal ein Foto machen konnte. Überrascht war ich aber, als ich Mark Webber am Nachbartisch sitzen sah. Ich bat ihn um ein Foto (mein zweites Foto mit einem Formel1-Fahrer erst überhaupt, nach Michael Schumacher 1994, aber das ist eine andere Story…) und er willigte sehr freundlich ein. Sein Sitznachbar, sein Gesicht kam mir auch bekannt vor, konnte ihn aber trotz Schnellsuchlauf in meinem Gehirn nicht einordnen, fragte, ob er mit aufs Foto könne. Seinen Wunsch schlug ich natürlich nicht aus und so machte, wie ich kurz später erfuhr, Richy Müllers Frau ein Foto vom Stuttgarter Tatort-Kommissar, Mark Webber und mir – eine sehr gelungene Kombination wie ich finde.

Nach dieser tollen Begegnung stand wieder der Sport im Vordergrund, und zwar nicht passives Zuschauen, sondern der Schläger wurde selbst aktiv geschwungen. Leider nicht, wie ihr jetzt vielleicht denkt, dass ich nun Maria Sharapova getroffen hätte und sie um eine kleine Trainingseinheit eingeladen hätte. Nein, beim Rado-Aufschlagsgeschwindigkeitstest konnte man – wie überraschend – seine Aufschlaggeschwindigkeit messen. Drei Versuche ohne Aufwärmprogramm mit ein paar Angusrindern im Bauch schleuderte ich die Kugel also in das Auffangnetz. Ich beschränkte mich allerdings auf zweite Aufschläge, so dass der Geschwindigkeitsmesser 160 kmh ausspuckte…;)!

— Bonus Meilen für Bad Oldesloe —

Um halb sieben begann der neu geschaffene turkish airlines Tiebreak Wettbewerb. Sechs Spielerinnen ermittelten in Match-Tiebreaks eine Siegerin, die sich über eine Million Miles and Smiles Bonuspunkte der Airline freuen durfte. Ihr fragt Euch, was macht man mit einer Million Bonuspunkte? Das fragte sich Siegerin Julia Görges auch, kam aber auf die Idee, damit mal auf die Malediven zu fliegen. Wobei sie dann auch ihre Heimatdorf Bad Oldesloe komplett mitnehmen könnte und dann immer noch ein paar Punkte übrig wären…
Erwähnenswert waren noch die fehlenden Linienrichter, die durch Kameras ersetzt wurden. Jeder Ausruf schallte mittels einer Computerstimme durch die Halle. Diese Rufe erinnerten eher ein wenig an diverse Computersimulationen aus den 90ern. Zwischen den Seitenwechseln wurde – wie man es z.B. vom Beachvolleyball kennt – die aktuelle Bravo Hits-CD eingelegt, um das Publikum bei Laune zu halten. Insgesamt ein nettes Showprogramm ohne großen sportlichen Wert für die Beteiligten, mal die Reisegruppe um Bad Oldesloe ausgenommen.

— Players Night light… —

Zum Abschluss des Tages ging es zur Players Night, in der die Aktiven sich mal nicht im kurzen Tennisdress, sondern in kurzen Abendkleidern präsentierten. Bei Live-Musik und weiteren Leckereien gesellten sich die Spielerinnen unter die geladenen VIP-Gäste. Ausgelasse Partystimmung entstand allerdings nicht, dafür lag der Fokus der Spielerinnen dann doch eher auf den sportlichen Erfolgen in den kommenden Tagen. Bei eins, zwei, drei Gin Tonic ließen wir den wundervollen Tag an der Bar ausklingen und resümierten, dass ein Widersehen, spätestens im kommenden Jahr an gleicher Stelle, alternativlos sei.

Teil 2: Tottenham Hotspurs – Real Madrid

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Nach den grandiosen 24 Stunden in Glasgow konnte ich am Mittwoch morgen ausschlafen. Das bedeutete aber nicht mehr und nicht weniger als ca. 4 Stunden Schlaf, da Andi schon einen frühen Flieger gen Heimat gebucht hatte. Auf das Frühstück verzichtete ich, und so ließ ich es den Morgen ruhig angehen, schaute mir noch mal die Highlights weiterlesen

2 Tage Ekstase: Celtic Glasgow – Bayern München und Tottenham Hotspurs – Real Madrid

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Am 24. August wurden dem FC Bayern als Gegner in der Champions League die Mannschaften aus Paris, Anderlecht und Glasgow zugelost. Nach Paris wollte ich schon immer mal mit den Bayern, ein Ticket bekam ich auch schon bald nach der Auslosung vom FCB zugeschickt. Doch ein beruflicher Aufenthalt in Berlin machte diese Reise zunichte. Aber Glasgow blieb ja noch. Der berühmt berüchtigte Celtic Park. Wo die Stimmung am besten sein soll. Wo 60.000 ihre Mannschaft nach vorne peitschen. Wo man mal gewesen sein muss.  weiterlesen

Bundesliga Wochenende mit Mainz – Augsburg und Darmstadt – Dortmund!

Geplant war für das vergangene Wochenende das Spiel Darmstadt 98 gegen Borussia Dortmund. Die Tickets hatte ich vor ein paar Wochen von meinem Freund Steffen erhalten, der sie selber nicht nutzen konnte, weil er es vorzog sich die Partie Liverpool gegen Tottenham an der Anfiel Road anzuschauen. Darmstadt oder Liverpool, vom Flair her ähnlich würde ich sagen…

Das Wochenende läutete aber ein spontaner Stadionbesuch weiterlesen

Sport Wochenende at its best…

Das vergangene Wochenende verdient es – mal wieder nach einiger Zeit – einen kleinen Bericht zu schreiben. Es sollte ein Wochenende der Superlative werden, um mich mal bezüglich der Wortwahl in Buschis (Frank Buschmann) Sphären zu begeben, wenn es um die Beschreibung von Begeisterung, Leidenschaft und Verrücktheit im Sport geht. Die 65 Stunden zwischen Freitagmittag und Montagmorgen sollten gefüllt sein mit Tennis, Darts, Fußball, Olympiasportlern, weiterlesen

Teil 3 (von 3): EM-FINAL-Wochenende in Paris

Um 13 Uhr kamen wir am Samstag, einen Tag vor dem Finale, in Paris an. Mein neuer Wegbegleiter für das Finalwochenende war meine Mutter. Vor ca. eineinhalb Jahren äußerte Sie den Wunsch, a ein Mutter/Sohn Wochenende zu machen und b mal mit mir zu einem Fußballspiel zu gehen. Zuerst war meine Idee weiterlesen