Tag 3 12. Juni: Deutschland – Ukraine

Ausschlafen war heut angesagt. Und so ließen wir den Tag ruhig, sehr ruhig angehen. Um 11 holten wir Lisbeth, eine belgische Bekannte von Axel, am örtlichen Bahnhof ab und verbrachten den Mittag auf dem Campingplatz. Einzig nennenswertes Ereignis war die badische Gruppe, die sich mit ihrem Wohnmobil neben uns gesellte. Sie versuchten ihr Malheur zu beheben, Diesel in den Wassertank eingefüllt zu haben. Und dies erst bemerkten als aus dem Hahn die Plörre hinauslief. Eine Chaotentruppe vor dem Herrn.

Für Unterhaltung war also gesorgt, trotzdem machten wir uns gegen halb drei zum Stadion auf. Aber nicht wie alle anderen der zahlreichen deutschen Fans per teurem Taxi sondern Lisbeth, der französischen Sprache mächtig, organisierte uns einen Privat-Chauffeur. So waren wir für 10 Euro Trinkgeld alle vier in 15 Minuten am Stadion. Dort besuchten wir noch eine Bar, in der wir ein paar kühle Getränke und auch feste Nahrung zu uns nahmen und unterhielten uns mit Gleichgesinnten. Gegen halb acht machten wir uns zum Stadion auf.

Zu den Einlasskontrollen schreibe ich erst wieder etwas wenn sich daran etwas im Vergleich zu den ersten Spielen ändern sollte. Wir hatten sehr gute Plätze, und zwar welche der ersten Kategorie. Die UEFA gewährte uns sogar gönnerhaft einen 30%igen Rabatt, da sie die Karten als sichtbehindert deklarierte. Diese Sichtbehinderung bestand darin, dass ein Geländer im Blickfeld auf das Grün war, aber auch nur wenn man sich auf seinem Sitz ordentlich verrenkt hätte.

Zu den Spielen an sich schreibe ich eher wenig, die fachmännische Berichterstattung überlasse ich größtenteils den Herren Scholl und Kahn. Das Stadion war zu ca. 80 Prozent in deutscher Hand, der Torjubel zum 2:0, aber insbesondere das Aufrufen des Torschützen beeindruckte. So machten wir uns nach dem trotz kleinerer Unsicherheiten für mich souveränen Sieg auf den Weg zur Metrostation. Im dichten Gewühl der Menschen sprach uns auf einmal Jean Jacques an. Unser Fahrer brachte uns wieder sicher zum Campingplatz, auf dem wir noch mit einem Bier auf den Sieg anstießen. Um 2 Uhr gingen dann die Lichter aus, da am nächsten Tag unser längstes Teilstück, sozusagen die Königsetappe, bevorstand.

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Ein Kommentar zu „Tag 3 12. Juni: Deutschland – Ukraine

  1. Sieht wohl sehr nach einer verloren Wette für mich aus! Eisbecher für die Familie Friesen…Löse gerne meine Wette ein!!

    Habt noch viel Spaß!

    LG
    Basti

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