2 Tage Ekstase: Celtic Glasgow – Bayern München und Tottenham Hotspurs – Real Madrid

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Am 24. August wurden dem FC Bayern als Gegner in der Champions League die Mannschaften aus Paris, Anderlecht und Glasgow zugelost. Nach Paris wollte ich schon immer mal mit den Bayern, ein Ticket bekam ich auch schon bald nach der Auslosung vom FCB zugeschickt. Doch ein beruflicher Aufenthalt in Berlin machte diese Reise zunichte. Aber Glasgow blieb ja noch. Der berühmt berüchtigte Celtic Park. Wo die Stimmung am besten sein soll. Wo 60.000 ihre Mannschaft nach vorne peitschen. Wo man mal gewesen sein muss.  weiterlesen

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CL FC Barcelona – FC Bayern München 30.04.-03.05.2013

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Nachdem die Reiseplanung zum Ergebnis hatte, dass wir Dienstag morgen nach Barcelona aufbrechen sollten, machten wir uns um 8.12 Uhr vom Maintaler Ostbahnhof gen Flughafen auf. Wer ist wir? Philipp und ich. Wer? Ja, den kenn ich doch vom Philipp. Ah ja. Philipp, der Pate vom Philipp. Alles klar?!? So, pünktlich um kurz nach 9 checkten wir ein, und zu unserer Verwunderung mussten wir feststellen, dass wir unser bayrisches Hopfenfrühstück nicht mit in den Flieger nehmen durften, und so verzehrten wir es noch schnell vor der Kontrolle. Diese dann passiert, bekamen wir den Hinweis „critical check-in time“. „Critical“ brachte uns aber nicht aus der Ruhe, und so stiegen wir in einen voll besetzen wartenden Flieger ein, der uns an die Costa Brava brachte. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 20 Grad Celcius landeten wir (dies war die kompletten 3 Tage so, und wird aus diesem Grund im weiteren Verlauf nicht mehr erwähnt), brachten unser Gepäck ins Hotel und gingen dann Richtung Metrostation. Hungrig suchten wir ein schönes kleines Restaurant in einer Seitenstraße auf und aßen ein Drei-Gänge-Menü inkl. leckerem gegrillten Fisch. Im Anschluss fuhren wir mit der Metro zum Park Güell, um die erste Sehenswürdigkeit dieser fantastischen Stadt zu sehen. Ich kenne Barcelona sehr gut aus meiner Jugend. Der letzte Aufenthalt liegt aber schon über 10 Jahre zurück, so dass es mal wieder Zeit wurde die Erinnerungen aufzufrischen. Nicht vergessen hatte ich den steilen Anstieg zum erwähnten Park mit den tollen Sitzbänken von Antoni Gaudí und so kamen wir nach strammem Gang am Dach von Barcelona an. Die Aussicht ist hervorragend, man kann die Stadt von diesem Blickwinkel wunderbar auf sich wirken lassen. Den Berg wieder herab gehend, lachte uns ein Schild „Cerveza 1€“ an, welches wir nicht passieren konnten, ohne einen kurzen Stopp einzulegen. Mehr als diesen Preis sollten wir, wie sich später herausstellte, auch für ein Bier die kommenden Tage nicht zahlen, was für den Klingelbeutel erfreulich war. Gestärkt gingen wir zurück ins Tal, fuhren ins Hotel und suchten dann eine geeignete Lokalität um uns unseren Finalgegner (diese Spannung, ob wir es auch am nächsten Tag schaffen sollten, kann ich rausnehmen 😉 ) anzuschauen. 2 Minuten vor Spielbeginn fanden wir die passende Kneipe und bei näherem Betrachten der Wanddekoration stellten wir fest, dass der Inhaber sich mit den kompletten Barca-Mannschaften der letzten Jahre in diesem Lokal hat einzeln fotografieren lassen. Auf Nachfrage an den Kellner, wie es dazu kam, sagte er nur, sie sind befreundet mit ihm. Alle? Ja. Aha, gut, verstehe… Sehr merkwürdig. Müde machten wir uns nach dem Spiel auf ins Hotel und gingen nach einem Abschlussbierchen, welches die Mini-Bar für uns bereit hielt, schlafen. Ohne Wecker wachten wir schon um halb 10 auf. Nach gutem Frühstück in einem Ecklokal in der Nähe des Hotels fuhren wir zur Rambla und schlenderten diese herunter bis zum Hafen. Durstig angekommen setzen wir uns hin, und genossen die herrliche Aussicht. „Gestört“ wurden wir nur von N24, die in einem Spontan-Interview die Chancen und Gefahren des Rückspiels erfahren wollten. Dies kurz analysiert, da sind wir Profis genug, machten wir uns zur Placa de España auf. Dort verbrachten wir bei kühlen Getränken den Nachmittag, trafen dann am frühen Abend noch Kollegen vom Philipp um dann nach einem kurzen Abstecher im Hotel – die Tickets hatten wir sicherheitshalber dort gelassen, versteckt in einem Bilderrahmen – zum Stadion Nou Camp aufzubrechen. Dort angekommen gingen wir zu unserem Eingang. Davor wartete schon Irak TV (kein Witz!). Nach kurzem Abklären, in welcher Sprache denn das Interview gewünscht sei, gab ich also in meinem besten Englisch die Vorabanalyse den Kurden bekannt, bevor der obligatorische Abstecher zum VIP-Eingang erfolgte. Wir waren aber schon spät dran, wollten grade schon zu unserem Eingang gehen, da huschten zwei junge blonde Frauen an uns vorbei. Mensch, die eine kennste doch. „Sarah, können wir schnell ein Foto machen?“. Und schon drehte sie um, kam zu mir und Philipp machte drei Fotos…… Auf unseren Plätzen angekommen mussten wir leider feststellen, dass wir von diesen zwar das Spielfeld gut sehen konnten, aber durch den von oben herabhängenden Oberrang war die Sicht auf die anderen Zuschauer vollkommen versperrt und damit auch der gesamten Stimmung. Wir schlengelten uns Richtung Haupttribüne Mitte durch die Reihen durch. Mit Anpfiff waren noch genau zwei Einzelplätze frei geblieben. Einer genau hinter den Herren Badstuber, Contento und Pizzaro, der andere drei Reihen hinter der Bayern-Auswechselbank. Gut, 10 Minuten können wir hier bleiben, dann werden wir sicherlich von den eigentlichen Besitzern dieser Plätze verscheucht werden, so dachten wir. Dem war wie durch ein Wunder nicht so, und wir konnten das gesamte Spiel von diesen Plätzen verfolgen. In Rufweite zu der Coaching-Zone war es faszinierend die Anweisungen von Jupp Heynckes zu hören und so ganz nah dran zu sein. Besser, da waren Philipp und ich uns einig, haben wir noch nie gesessen. Vom Spiel brauch ich nicht viel zu erzählen, die Berichte und Analysen habt ihr alle in den Gazetten gelesen, ich kann nur festhalten, dass es beim Einlauf der Mannschaften schon eine Gänsehautatmosphäre ist, wenn das Barca-Lied gespielt wird und fast 100.000 dies mitsingen. Nach dem Spiel sogen wir noch den Augenblick auf, hörten auf den Plätzen hinter uns plötzlich deutsche Stimmen aus einer Loge. Wir gingen kurz hin, und zur Begrüßung wurde spontan eine Champagner-Flasche auf den Sieg gemeinsam geköpft. Welch wohltuende Abwechslung mal zu dem stetigen Bierkonsum der letzten zwei Tage… Draußen trafen wir Stephan Plut, Münchner Spezl, und gemeinsam gingen wir Richtung Stadt. Der Devise folgend pro Straßenblock ein Bier kamen wir gut gelaunt an der Rambla an. Dort ließen wir den Abend ausklingen, und machten uns die gut 3 Kilometer zu Fuß auf dem Weg ins Hotel. Um halb vier fielen wir erschöpft, aber glücklich in die Koje. Der Flugplan bzw. die gegebenen Flugpreise bescherten uns noch einen weiteren Tag in Barcelona, den wir einerseits nutzten um schlafend Kräfte zu tanken, ab mittags dann aber auch, um noch einige Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. So gingen wir zur Sagrada Familia, zum Arc de Triomf, durch den Parc de la Ciutadella, entlang der alten Stadtmauer, an der Kathedrale vorbei, bis hin zum olympischen Dorf. Dort gingen wir ins Olympiastadion hinein und stellten fest, dass vom architektonischen Standard her dies die Münchener schon 30 Jahr zuvor zum gleichen Anlass geschafft hatten. Zurück durch den Parc de Montjuic gingen wir wieder Richtung Innenstadt. In einer kleinen unscheinbaren Tapas-Bar, durch die wir nur durch das Laufen des Vorabendspiels auf dem Bildschirm aufmerksam wurden, kehrten wir ein. Chorizo, Queso, Papas bravas, Fleischbällchen, Oliven, Baguette, usw. usw. ließen uns satt werden. Ein letzter Gang über die Rambla beendete diesen Tag und damit auch unseren 2,5tägigen Aufenthalt. Gespickt voller Höhepunkte waren dies unglaubliche Tage, die schöne Stadt mit all ihren Attraktionen gepaart mit diesem wunderbaren Fußballereignis, ein perfektes Zusammenspiel. Am Freitag klingelte der Wecker um kurz vor fünf, um zehn vor sieben saßen wir schon im Flieger, und um kurz nach zehn fuhr mein PC in meinem Büro in Frankfurt hoch.

spontane Wasserball-Session…(7.8.)

Der Wecker klingelte heute Morgen um 8.30 Uhr, allerdings nur für mich. Ich startete nämlich um 10.00 Uhr mit dem Männer-Halbfinale der 3-Meter-Springer, wohingegen Philipp noch von britischen Springreitern und amerikanischen Hockeyspielerinnen träumte. Ich machte mich weiterlesen…